Lyrical 134

In langen Atemzügen, schwer und leer, bin ich ohne dich, die Stille nagt so sehr. Durch karge Täler wandert mein Begehren, ein Schatten meiner selbst, allein und blass. Kein Lachen hallt, wo einst es fröhlich klang, nur Echo meiner Schritte, dumpf und bang. Die Welt...

Lyrical 133

Die Grenze lieblich, wo das Licht verklingt, und Schatten weben, was der Tag bedingt. Dort halt ich inne, wo die Dämmerung singt, und lange blick ich, ohne Eile Zwang. Ohne Reue, ohne Hast mein Aug‘ sich neigt, ins Dunkle tief, wo manches Geheimnis schweigt....

Lyrical 132

Die Nacht hüllt dich mysteriös ein, Als sei die Welt in Dunkelheit allein. Nichts ist ausgeleuchtet, kein klaren Schein, nur Schatten tanzen, wo einst war heller Stein. Vieles schweigt, ein tiefer, stiller Ton, als hielte die Natur den Atem schon. Die Blätter flüstern...

Lyrical 131

Wenn die Turmuhr ihre Stunden sanft schlägt, und der Schatten im Gebüsch leise verweht, dann lausche ich still, mit dem Herzen so weit, den frohlockenden Liedern der vorbeiziehenden Vögel. Südwärts ziehen sie, mit Flügeln so frei, ein Hauch von Erinnerung, der...

Lyrical 130

In der Stille der Nacht, wo Schatten verweilen, die Gedanken, sie fliegen, in unendlichen Zeilen. Karge Täler, sie flüstern von längst vergangenen Tagen, ein Schein, der uns leitet, lässt Herzen nicht klagen. Der Mond, er wacht über Träume, so sacht, mit silbernem...