Lyrical 49

Das Gute kleidet sich aus dem Eigenen aus, wie leises Licht aus stiller Glut, es wächst im Innern, fern dem braus, wo Wahrheit fliesst und Liebe ruht. Es tritt hervor, doch ohne Zwang, kein Glanz, der brennt, kein lauter Drang, es ist wie Regen auf dem Feld, der...

Lyrical 48

O Götter ich flehe euch an und weiss, dass ihr mich nicht hört, eure Herzen schlagen himmeltief, ich flehe euch an mir meine Worte zu lassen, wenigstens einen Flügelschlag breit dann könnt ich mich selbst trösten in dieser Furcht Leben. Es sind meine Worte, das letzte...

Lyrical 47

O, wo sind deine Hände begraben, die mich einst wogenfest gehalten, meine Tränen zu jenen Nachtdämmen gelenkt und dabei weich geblieben sind? Wie gerne O, wo traf ich einst deinen Blick, der mich willig atmen liess wie Kinder, selbstvergessen lächeln wenn die Sonne...

Lyrical 46

O wenn ich meine Hände zum Gebet falten könnt würdet ihr Götter mich schützend in euren Armen halten, wie Mutteraugen, die ihrem Kleinkind folgen, wenn die Sonne langsam zur Ruhe neigt und Wolken am Himmel gebären. O wenn ich mein Herz halten könnt würdet ihr Götter...

Lyrical 45

Manchmal, wenn ich des Nachts wach liege überfährt mich ein Zittern und ich suche deine Hand sie ist nicht sie ist nicht zu meiner Seite dann schliesse die Augen und versuch wieder einzuschlafen. Mitten in der Nacht, wenn mich Götter wach rufen und ich auftauche aus...

Lyrical 44

In dieser vollen sternenhimmel Nacht würden mir Götter Wein einschenken, wenn ich mich an ihrem Tisch labte doch ohne eine starke Hand, die mich hegt, die mich pflegt, die mich lenkt finde ich den Weg zu ihnen nicht. In meinen Herzenshöhlen fliesst dein Blut und meine...