War es nur ein Traum mit dionysischer Kraft,
ein Rausch, der durch die Nächte schlich, berauscht und sacht,
getragen von dem prächtigen Gefühl dichter Sommerwinde,
die flüsterten, als ob ich mich in deinem Atem finde?
Die Stunden glühten warm wie Gold in meiner Brust,
als jede deiner Regungen mir war wie reine Lust,
und selbst die Zeit, sie schien sich leise zu verneigen,
um uns in ihrem flüchtigen Verweilen nicht zu zeigen.
Doch jetzt liegt alles stumm, die Stille drückt so schwer,
als wäre selbst das Echo deiner Schritte längst nicht mehr,
die Liebesmelodien liegen auf Wellen, die kein Ufer kennen,
verloren in der Weite, die kein Herz vermag zu nennen.
Und deine Hand fehlt und fehlt in meiner leeren Zeit,
ein Schatten nur von Wärme, der mich meidet, still und weit,
als hätte sich der Traum in Nebel aufgelöst im Grau,
und liess mich hier zurück – allein, doch voller deiner Schau.
